Herzog meets Laubach
Es ist wunderbar, eine befreundete Familie besuchen zu können, wenn auch surreal, zu wissen, dass diese nun dort leben…

Diese Woche war die perfekte erste Ferienwoche. Weit weg vom Alltag ließen wir uns treiben – passend zum Wetter. Der Wind ein ständiger Begleiter und damit eine Überraschungskiste, wie das Wetter wird. Die salzige, kühle Brise: Ein Genuss, wenn man aus dem heißen Deutschland kommt.

Wir verbrachten täglich Zeit “bei uns am Meer” (O-Ton Jakob), denn da ist es am schönsten. Drei Minuten von Casa Laubach entfernt waren Samuel und Jakob bei Wind und Wetter im Wasser und beim, mehr oder weniger, wertvolle Steine und Muscheln sammeln. Sie wurden nicht müde, sich vom Steg ins kühle Nass zu stürzen. Doch auch Noah kam auf seine Kosten: verbunden mit seinem Urgeschrei dirigierte er die Wellen und ging dann doch auch ins Wasser, zum ersten Mal, an Tag 5 unserer Woche.

Wie man sich vorstellen kann, wurde es nie langweilig. Die drei Jungs vereinten sich immer wieder in fröhlichen Gesängen (Gegröle) alter Kinderlieder – Ohrwürmer vorprogrammiert. So ist es, wenn sich Teenager von klein auf kennen. Gibt einer eine Stimme (oder auch Stimmung) vor, können alle mit ein steigen oder auch sich reinsteigern.

Wir hatten viel Spaß, verschiedene Inseln zu entdecken und die schwedische Natur in vollen Zügen in uns aufzunehmen und zu staunen.
Wir kletterten über Felsen und sahen gleichzeitig saftige Wiesen und Felder. Wir erlebten das Meer in ihrer Weite und Enge (Schären), in dunkler bis türkiser Farbe, stürmisch und weniger stürmisch. Wir blickten von der Festung bis zum Horizont und schlugen uns danach durch den dschungelähnlichen Wald. Wir gingen über lange, schmale Holzstege und Brücken und fuhren mit der Fähre über das offene Meer. Die Gegensätze bewegten uns und machten jeden Ausflug kurzweilig und besonders. Abwechslungsreicher hätten wir uns unseren Urlaub nicht vorstellen können. Und in schönerer, gastfreundlicher Gesellschaft auch nicht.

Neben all den Ausflügen blieb natürlich Zeit für „Wer bin ich?“ spielen, toben/werkeln im Garten, gut essen, schwedisches Softeis, Manu’s Pizza-Backkurs, viele Selfies, viel Lachen und einen tollen Besuch im Universeum. Parallel durften die Mamas Göteborg entdecken, was gar nicht so leicht war und doch erfolgreich. (Man sollte nicht zu viel ChatGPT glauben, was sehenswert ist..)



Sammys Top 5
1. Täglich an und im Meer sein (mit Jakob)
2. Das hauseigene Gym
3. Noah zum ersten Mal im Meer
4. Kleine Wanderung am 2. Tag im Naturreservat
5. Pizza backen
Hannas Top 5
1. In der Sonne auf der Terrasse, mit wunderbarer Meeresluft, Kaffee und meiner guten Freundin…
2. Jeder Ausflug
3. Dass Kathi ihren wichtigen Termin beim Amt machen konnte, ohne einen Termin zu haben.
4. Schöne Sonnenuntergänge – Natur pur
5. Am Meer sein
Wir sind dankbar für diese wunderbare Zeit und unsere Freunde (in der Ferne). Es war ein Luxus am Flughafen abgeholt zu werden, in das wunderhübsche, helle schwedische Haus, und verwöhnt zu werden mit Zeit und überlegten Ausflügen. Danke! Wir vermissen euch zu Hause, aber wissen nun, dass ihrs dort auch schön habt. Genießt euer Abenteuer!



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So schön, dass ihr bei uns wart! <3
Ich wusste gar nicht, dass du so eine Frostbeule bist, Noah!